Tipps fürs Keksebacken

Tipps fürs Keksebacken

Kekse backen macht Freude – Kekse essen noch viel mehr. 🙂

  • Zutaten
    Die Zutaten sollten immer Zimmertemperatur haben, dann kann man sie leichter zu einem glatten Teig kneten. Aber dann sollte man den Teig unbedingt in Klarsichtfolie eingewickelt eine gute Stunde – oder mehr – kühl, aber nicht im Kühlschrank, rasten lassen.

  • Welches Mehl
    Jede Köchin hat wohl ihre spezielle Vorliebe für eine Mehlsorte. Ich verwende am liebsten Dinkelmehl.

  • Mehl und Staubzucker
    Damit keine Klumpen im Teig entstehen, sollte man das Mehl und den Staubzucker immer in die Schüssel sieben, bevor man es verarbeitet.

  • Eier
    Bei kleineren Mengen können die Eier schon mal die Konsistenz des Teiges beeinflussen. Daher ist es wichtig nicht zu große Eier zu nehmen. Größe M würde ich generell empfehlen.

  • Butter
    Für mich gibt es keine Alternative zu Butter. Der Geschmack der Kekse ist tatsächlich besser als wenn man ein anderes Fett nimmt.

  • Backblech
    Das Backblech sollte immer mit Backpapier belegt sein, damit die Kekse nicht kleben bleiben.
    Das Backblech muss immer kalt sein, sonst zerrinnen die Kekse bereits beim Auflegen.

  • Teig ausrollen
    Beim Ausrollen sollte man nicht zu viel Mehl verwenden, da sich sonst der Geschmack und die Konsistenz der Kekse ändern.
    Ideal ist es den Teig zwischen zwei Blättern Backpapier auszurollen. Probiere es und du wirst begeistert sein.

  • Größe und Stärke
    Je kleiner umso schöner werden die Kekse. Der Teig sollt nie dicker als 5mm sein.

  • Backzeit und Temperatur
    Die Backzeit hängt von vielen Faktoren ab: Hitze, Teigstärke, Backrohr ….
    Ich wähle immer Umluft und 170°C.
    Kekse daher gut beobachten und – kürzer backen ist auf alle Fälle besser.
    Sind die Kekse nach der Backzeit noch weich, dann kann man sie am heißen Blech noch etwas nachhärten lassen.
    Die Kekse auf der rechten Seite sind eindeutig zu dunkel.

  • Füllung
    Je mehr Creme oder Marmelade zwischen die Kekse kommt, umso weicher und saftiger wird das Ergebnis.
    Zum Füllen sind die Einwegspritzsäcke das ideale Hilfsmittel.

  • Kekse glasieren
    Schokoglasur sollte nur lippenwarm sein. Erhitzt man sie stärker, kann sie schnell verbrennen und der Zucker granuliert.
    Zuckerglasur wird härter, wenn du zu Wasser und Staubzucker etwas Eiweiß dazu gibst.
    Ich lege die Kekse auf ein Kuchengitter, das auf Backpapier steht. Ich gieße die Glasur üppig darüber und lasse die überflüssige Masse aufs Papier abrinnen. Die gestockte, überschüssige Schokoglasur kann ich dann wieder schmelzen und neuerlich verwenden.

  • Teig auf Vorrat
    Du kannst größere Mengen Teig zubereiten, musst ihn aber nicht sofort verarbeiten. Fertigen Teig kannst du im Kühlschrank aufbewahren (auf alle Fälle 3-5 Tage) oder auch einfrieren.

  • Kekse aufbewahren
    Blechdosen eignen sich grundsätzlich hervorragend zum Aufbewahren der kleinen süßen Köstlichkeiten.
    Rumkugeln oder Kokoskugeln bewahre ich gerne in Plastikbehältern auf.
    Lebkuchen und Zimtsterne lieben es, wenn man ihnen fürs Weichbleiben ein paar Apfelschalen in die Dose legt. Allerdings muss man diese nach jeweils 2-3 Tagen erneuern, damit kein Schimmel entsteht.
    Wichtig: Lege zwischen die einzelnen Lagen Kekse unbedingt ein Blatt Butterbrotpapier, damit sie nicht zusammenkleben.