Herzlich willkommen in meinem Tagebuch! 🙂

Hier schreibe ich über die alltäglichen Ereignisse, die mich freuen, die mich ärgern, die nicht unbedingt spektakulär sind, die vielen von euch wahrscheinlich bekannt vorkommen, weil sie immer wieder passieren und einfach zum Leben dazu gehören.

Warten auf den Corona-Test

Ab morgen könnten wir mit den kleinen Enkelkindern die Herbstferien genießen, wenn da nicht Corona wäre. Immer wieder treten Fälle in ihrer Schule auf.
Um doch mit uns wegfahren zu können ohne uns “Vulnerablen” (erstaunlich, welche Begriffe dieses Virus hervorbringt) zu gefährden, lassen sich die beiden testen. Eine Apotheke in Wien bietet dies zu einem vernünftigen Preis an.
Naja, jetzt hoffen wir halt alle sehr, dass der Test negativ ist und wir ab morgen die Ferien genießen dürfen. Bitte Daumen halten. 🙂

23.10.2020

 

Wenn der Nebel alles verschlingt

Ja klar, es ist Herbst, und da gehört der Nebel dazu. Aber trotzdem schlägt er sich ein wenig auf die Stimmung. So bunt und vielfältig der Herbst auch die Blätter färbt, so heftig verschlingt der Nebel weite Teile Wiens. Die Sonne versucht zwar immer wieder Nebel und Wolken aufzulösen, aber ihre Kraft reicht meist nicht mehr dafür.
Die Menschen, die in diesen Hochhäusern wohnen, kommen in dieser Jahreszeit an manchem Tag gar nicht aus dem Nebel heraus. Sie werden jetzt gleichsam bestraft für den traumhaft schönen Ausblick, der während des Sommers bis weit ins Alpenvorland hinein reicht.
Ich lebe zwar sehr gerne in Wien, aber so hoch oben zu wohnen wäre mir doch zu “großstädtisch”.

22.10.2020

Winter und Sommer zugleich – Teil 2

Während draußen dichte Schneeflocken das Ennstal langsam in eine weiße, weich und sanft wirkende Winterlandschaft verwandeln, herrscht bei uns im Wohnzimmer azurblaue Sommerstimmung.
Wir haben heuer erstmals – aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen – den Enkelkindern ein aufblasbares Swimmingpool im Garten aufgestellt um ihnen die Ferien so schön wie möglich zu gestalten. (Welchen Ärger wir beim Aufstellen hatten, habe ich in “Murphys Gesetz” beschrieben.)
Wir haben natürlich noch keinerlei Erfahrung damit wie und wann man dieses Ding wieder abbaut und frostsicher verstaut. Da es seit Tagen regnet und immer kälter wird und auch bei größtem Optimismus kein heißer, sonniger Tag in Sicht ist, haben wir es vorsichtshalber abgebaut und einfach ins Wohnzimmer zum Trocknen gelegt. Nun liegt es im Weg herum und dominiert leuchtend azurblau das ganze Wohnzimmer. Tisch, Sessel und Couch sind ganz an den Rand gerückt, damit sich die Plastikhülle gemütlich in alle Richtungen dehnen und ausstrecken kann. Und wir hoffen innständig, dass bald auch die letzten Wassertropfen getrocknet sein werden, damit wir es zusammenrollen und wegräumen können.
Und dann, ja dann ist der ungewöhnliche Sommer 2020 wirklich vorbei.

15.10.2020

 

Winter und Sommer zugleich 🙂

Nun ist er da, der Schnee im Ennstal.
Während er im Tal durch die Plustemperaturen schnell wieder verschwinden wird, macht er sich am Berg auf den Pisten breit, als wäre schon Winter.
Im Tal kämpft der Sommer seinen letzten Kampf ums Überleben. Die Rosen setzen Blüten an, als würde es noch einmal warm werden. Die Natur zeigt uns jedenfalls eindrucksvoll, welche Kraft in ihr steckt.

12.10.2020

Geheimtipp

Ich bringe in meinem Blog ja grundsätzlich keine Werbeeinschaltungen. Von manchen Menschen, Produkten oder Orten bin ich aber so begeistert, dass ich einfach unentgeltlich darüber schreiben muss. Und heute ist es wieder mal so weit.

Wer mich kennt weiß, dass ich mit Begeisterung köstliche Kekse backe. Viele, über Generationen erprobte, Rezepte garantieren perfektes Gelingen. Einzig und allein für Linzer Kipferln, die mein Mann sehr mag, habe ich noch nicht das absolut super-tolle, ultimative Rezept finden können.

In einem kleinen Bauernladen, 30 Kilometer außerhalb von Wien habe ich dann vor gut einem Jahr welche entdeckt, die zum Niederknien gut schmecken. Seither war ich immer wieder mal dort nur um diese Kekserln zu kaufen. So auch gestern. Am Weg dorthin stellte mein Mann fest, dass er während des gesamten Lockdown und auch noch Wochen danach kein Linzer Kipferl essen konnte. Als wir uns vor dem Bauernladen einparkten, schleckte er sich genussvoll über die Lippen und meinte, ich solle schnell sein, denn er könne es kaum mehr erwarten.

Weißt du, wie unendlich gemein so ein leeres Keksregal grinsen kann? Es schaut nutzlos, provokant und richtig teuflisch drein. Die gute Laune und die Freude auf die nächsten Tage im schönen Ennstal sind schlagartig dahin. Das wird auch nicht besser, wenn die freundliche Frau an der Kasse dich  mit den Worten zu trösten versucht: “Morgen früh ist alles wieder da!“
Auch meine verzweifelte Erklärung: “Wir fahren eigens mehr als dreißig Kilometer hierher um Linzer Kipferln zu kaufen…“ zeigte keine Wirkung. Schulterzuckend beteuerte sie nochmals, dass es ihr leid täte, sie aber kein einziges Keks mehr im Laden hätte.
Wir hatten also den Weg völlig umsonst gemacht. Als ich mit leeren Händen zum Auto zurückkam, sackte mein sonst großer, stattlicher Mann enttäuscht in sich zusammen. Dass so eine Katastrophe passieren könnte, hatte er in seinen schlimmsten Träumen nicht angenommen.

Aber auch ich wollte nicht mit leeren Händen und ungestilltem Gusto nach Hause fahren und rief kurzerhand auf dem Bauernhof an, wo diese Köstlichkeiten gebacken werden. Die Bäuerin war freundlich und verständnisvoll. Ja, wir durften, obwohl es gerade Mittag war, kommen und uns mit wunderbaren Linzer Kipferln eindecken. Nach einigen Kilometern Fahrt durch das verträumte Weinviertel erwartete uns die wunderbare Keksbäckerin Franziska Popp vor ihrer Backstube. Voller Begeisterung erzählte ich welch außergewöhnliche Freude der Genuss ihrer Linzer Kipferln für uns bedeutet. Ich erwähnte auch, dass ich selbst viel und gern und gut backe, aber ihre Linzer Kipferln einfach die Besten von ganz Überall wären.
Da schaut mir doch diese junge Frau verschmitzt direkt in die Augen und fragt: „Sie wollen das Rezept?“

Verdattert darüber, dass sie meine geheimsten Gedanken erraten hatte, stotterte ich verlegen: „Äh, hmm, na nein…“, um dann sofort unter glückseligem Lächeln perplex zu fragen: „Was, das würden Sie wirklich machen?“ Aber da war sie schon weggegangen um ihr Kochbuch zu holen. „Sie werden ja sicher ein Handy haben, da können Sie das Rezept abfotografieren.“ Sprachs und legte mir tatsächlich ihr Kochbuch hin.
Ich ging also nicht nur mit jeder Menge Linzer Kipferln vom Hofladen der Familie Popp weg, sondern auch mit einem gemischten Keksteller, Schmerstrudel, Polsterzipf und herrlichen Kipflern – das sind die besten Salaterdäpfel für den klassischen Erdäpfelsalat.

Mein Tipp an alle, die Kekse lieben – und das nicht nur zu Weihnachten: Franziska Popp in Lachsfeld ( popp.lachsfeld.at ) bietet außergewöhnlich gute Mehlspeisen und viele andere Köstlichkeiten an.
Ein Besuch lohnt auf alle Fälle.

8.10.2020

Eine fast entspannte Heimkehr

Nach drei Wochen Kur ist es wirklich schön wieder daheim zu sein. Der liebenswerte Nachbar hat alle Pflanzen gepflegt, sodass sie nicht nur überlebt sondern sich noch gut weiterentwickelt haben und es daher noch einiges zu ernten gibt. Wir freuten uns darauf, dass wir am nächsten Morgen wieder einmal länger schlafen könnten und bis auf die Schmutzwäsche gab es keine Arbeit für uns. Also wollten wir nur schnell die Waschmaschine füllen. Das ging ja noch ohne Probleme. Was nicht klappte, war die Wasserzufuhr. Der Wasserhahn ließ einfach kein Wasser durch. Bei den übrigen Wasserhähnen und der Toilettenspülung war ein arges Blubbern zu hören und das Wasser sprudelte mit viel Luft heraus. Wir vermuteten, dass während unserer Abwesenheit das Wasser abgeschalten wurde und sich nun eine Luftblase im Wasserhahn bei der Waschmaschine gebildet hat.

Also hat der “Opa, der alles kann” (so bezeichnet ihn seine jüngste Enkelin immer), den Hauptwasserhahn zugedreht und alle anderen auf um das Wasser auslaufen zu lassen. Dann hat er den defekten Wasserhahn abmontiert, gereinigt und wieder montiert. Logischerweise hat er den Hauptwasserhahn wieder aufgedreht und überall ist das Wasser wieder problemlos geronnen. Die Freude darüber, dass die Waschmaschine sofort zu waschen begonnen hat war so groß, dass wir im ersten Moment nicht gehört haben, dass irgendwo im Keller noch Wasser rauscht. Und als wir es mitbekommen haben, ist es uns auch schon entgegengelaufen.
Den kleinen Wasserhahn, der am tiefstgelegenen Punkt zur Entlüftung dient, haben wir einfach vergessen.
In der Sekunde schlug unsere entspannte Stimmung in Verzweiflung um. Wir warfen in Panik die gesamte Schmutzwäsche – glücklicherweise waren gut saugende Frotteebademäntel und Badetücher darunter – ins Wasser um zu verhindern, dass es sich überall verteilt.

Wir haben zuerst das ganze Wasser aufgesaugt, dann den kompletten Technikraum ausgeräumt, glücklicherweise ist er verfliest, und alles Stück für Stück trockengelegt. Bei der Gelegenheit haben wir natürlich auch gleich entrümpelt und alles wieder neu eingeräumt.

Nach mehr als zwei Stunden waren wir wieder so weit wie zuvor. Aber dafür hatten wir nun die längst überfällige Komplettreinigung und Entrümpelung des Technikraumes erledigt. Ohne Anlass hätten wir das wohl noch lange vor uns hergeschoben. Wir belohnten uns mit einem guten Bier und begannen die Ruhe zu Hause zu genießen .

 

19.000 Stufen

Meine Kur ist fast zu Ende. Heute Vormittag hatte ich die 106. und damit letzte Behandlung. Ich fühle mich total fit und die wackelige Bandscheibe, die auf den Nerv gedrückt und Schmerzen verursacht hat, ist auch wieder an ihren Platz zurückgerutscht.
Da ich in der Kuranstalt kein einziges Mal mit dem Aufzug gefahren bin, aber etwa 200 mal zwischen Zimmer und Therapiebereich oder Speisesaal auf- und abgegangen bin, habe ich in den drei Wochen cirka 19.000 Stufen überwunden.
Obwohl ein wenig Wehmut bei jedem Abschied aufkommt, freue ich mich schon auf daheim, auf die Familie – wenn auch mit Abstand – auf den Alltag und auf die damit verbundene Arbeit. Ja, echt. Drei Wochen nichts tun reicht.

Eine besondere Überraschung bereitete uns heute das Wetter. Es sieht aus, als stünde Weihnachten vor der Türe. Der Dobratsch, auf dem wir letzte Woche noch kurzärmelig herumgewandert sind, ist total eingeschneit.

 

Keine Zeit

Wenn Freunde auf Kur oder Reha waren und über den Stress dort geklagt haben, konnte ich mir das gar nicht vorstellen. Jetzt, wo ich selbst in dieser Situation bin, beurteile ich das plötzlich ganz anders. Bis zu neun Behandlungen täglich, längere Wege zwischen den Behandlungsorten und manchmal auch Wartezeiten lassen wenig freie Zeit für andere Dinge. Und wenn man eine Lücke hat, ist man oft so müde, dass man ein wenig ausruhen will. Darunter hat natürlich auch mein Tagebuch gelitten.

Dabei habe ich so viele Eindrücke und Beobachtungen gemacht, die berichtenswert wären. Besonders interessant zu beobachten war es, dass ein – wirklich attraktiver – Mann gerne Kurschatten gewesen wäre, aber die angebetete Dame hatte so gar kein Interesse. Der arme Kerl hat mehrere Tage gebraucht bis ihm klar war, dass er nicht erhört werden wird. Da dies auch andere Frauen mitbekommen haben, hatte er auch bei den anderen keine Chance mehr. Welche Frau sieht sich schon gerne als zweite Wahl.

Schnell filtert man auch jene Kurgäste aus der Menge, die rücksichtslos jeden in ein Gespräch verwickeln um dann endlos lange Monologe zu halten. Denen geht man besser dauerhaft aus dem Weg. Man erkennt sie aber ohnehin schnell, weil es sind diejenigen, die beim Frühstück, wo es freie Platzwahl gibt, ganz alleine an einem großen Tisch sitzen, denn die Corona-Gefahr scheint allen weniger schlimm als ein Frühstück mit dem Dauerredner.

Und dann gibt es noch die, die nur nörgeln und alles schlecht finden. Diese Miesmacher meidet man auch besser, denn es geht von ihnen so viel negative Energie aus, dass einem die gute Laune schon am Morgen verdorben wird.
Aber glücklicherweise sind die allermeisten Kurgäste nett und sympathisch.

Heute habe ich meinen letzten, besonders langen Tag. Bereits um sieben Uhr beginne ich mit Gymnastik, dann folgen drei galvanische Anwendungen und erst um neun Uhr gibt es ein Frühstück für mich.
Ich muss also schnell machen, damit ich nicht zu spät komme. Einen angenehmen Tag mit vielen schönen Momenten.

 

Ganz ohne PS?

Den therapiefreien Sonntag haben mein Mann und ich für einen Ausflug auf den Dobratsch genützt. Die Straße zum Parkplatz, von dem wir los wanderten, ist über 15 km lang, was aber für das Auto kein Problem ist.
Mitten auf der Strecke gibt es den Aussichtspunkt „Rote Wand“. Natürlich blieben wir stehen und genossen den herrlichen Rundblick über die Berge und hinab ins Tal. Gerade als ich das erste Foto schoss, hörte ich hinter mir ein Keuchen, Schnaufen und Röcheln, das mir einen ordentlichen Schreck versetzte. Ich blickte mich vorsichtig um und sah einen etwa 50-jährigen Mann hinter mir. Die roten Flecken in seinem Gesicht verrieten, dass eine große Anstrengung hinter ihm lag. Als er hektisch eine Banane verschlang, die er aus seiner Bauchtasche nahm, sah ich, dass er nicht unbedingt ein durchtrainierter Sportler war, sondern ein Wohlstandsbäuchlein vor sich herschob. Na klar, dachte ich, der hat sich einfach verausgabt am Weg über die Villacher Alpenstraße. Nur gut, dass er jetzt eine Pause macht.
Mitnichten. Als er die Banane verputzt hatte, drehte er um, stieg auf sein Fahrrad – kein E-Bike wohlgemerkt – und fuhr wieder los.
Nach ein paar Minuten sahen wir ihn wieder, kräftig in die Pedale tretend, und überholten ihn.
Ich hätte nicht mit ihm tauschen wollen, denn eine Strecke von 16 km Länge und einem Höhenunterschied von 1.100 m mit dem Rad ohne Motor, das würde ich nicht schaffen.

Vom Parkplatz in 1.720 m Höhe wanderten wir los in Richtung Dobratsch Gipfel auf 2.166 m. Ein bequemer, breiter Schotterweg führt Richtung Gipfel.
Nach etwa einer Stunde begann mein Fersensporn zu protestieren und ich suchte nach einem Rastplatz.
In dem Moment hatte ich ein Deja-vu. Ich hörte hinter mir ein Keuchen, Schnaufen und Röcheln. Und tatsächlich, da war er wieder, der wohlgenährte Radfahrer. Er war also mit Fahrrad – ohne Motor !! – tatsächlich schneller als wir mit Auto. Und nicht nur das, wir kamen ins Gespräch und erfuhren, dass er bis zum Beginn der Villacher Alpenstraße schon 15 km Anfahrtsweg hinter sich hatte.
Dass er, zum Unterschied zu mir, ohne Pause weiterging und uns gerade entgegenkam, als wir den Gipfel erreichten, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Auch wenn ich mit meinem Wohlstandsbäuchlein lange nicht so sportlich bin, war es doch ein wunderschöner Tag mit herrlichem Ausblick.

14.9.2020

Die Kur schlägt an 🙁

Die erste Woche meiner Kur neigt sich ihrem Ende zu und ich habe schon ein Kilo zugenommen. Wenn das so weitergeht, kann man mich heimrollen.
Klar, frühstücken muss ich hier immer schon um 7 Uhr, später geht es sich mit den Behandlungen nicht mehr aus. Daheim esse ich meist erst, wenn sich der Magen laut knurrend meldet.
Mittagessen muss ich um 12 Uhr 30, sonst geht es sich mit den nachmittäglichen Behandlungen nicht mehr aus. Daheim esse ich meist erst wieder um 15 Uhr. Ja und hier gibt es Abendessen um 18 Uhr 30, das fällt daheim meist aus, weil ich noch satt vom Mittagessen bin. Ich kann also gar nichts dafür, dass ich hier zunehme, es sind hier einfach die widrigen Rahmenbedingungen, die mich dick machen.
Trotzdem sitzt irgendwo ein kleiner Bösewicht in meinen Gedanken, der sagt: Natürlich sind die Essenszeiten hier blöd, aber musst du denn wirklich jedesmal alles wegputzen?

Mein Straßenkind

Seit dem Jahr 2000 habe ich für die Fußgeherzone Mariahilfer Straße gekämpft. Dann, als ich es endlich geschafft hatte, haben die Medien es plötzlich den Grünen zugeschrieben. Zugegeben, ohne die Grünen hätte ich es nicht geschafft, aber es war trotzdem mein Baby.
Heute ist ein Zeitungsartikel im Kurier erschienen, der dies endlich richtig stellt.
Spät – aber doch  🙂 🙂 🙂


Marmelade statt Muskeln

Ich habe in den letzten Wochen viel Zeit mit Marmeladekochen verbracht. Dabei bin ich hauptsächlich gestanden und habe einige meiner Muskeln total vernachlässigt. Diese unterbeschäftigten Kerlchen rächen sich nun schmerzhaft. Ich habe tatsächlich schon nach den ersten drei Trainingstagen einen Muskelkater. Mal schauen, wie es weiter geht.

10.9.2020

 

Oma unter Strom

Heute habe ich gleich drei galvanische Therapien auf einmal. Mal sehen, wie ich das vetrage. Ich hoffe halt, dass mir am Abend nicht alle Haare zu Berge stehen werden. 
Ganz inteessant finde ich aber die neue Art der Ultraschallanwendung, die nicht mehr händisch am schmerzenden Körperteil erfolgt sondern über ein Wasserbad gleichmäßig wirken kann. Eine österreichische Erfindung, wie mir der Therapeut stolz erklärte.

Der nächste Termin wartet, ich muss schnell weg.

9.9.2020


Oma beim Corona-Test

Gestern war es soweit: Ich machte zum ersten Mal einen Corona-Test. Nachdem ich eine Kur machen darf, ist ein negativer Test die Voraussetzung.
Auf der Fahrt zur Kuranstalt hatte ich einen merkwürdigen, trockenen Husten. Und in der Warteschlange vor der Teststation spürte ich plötzlich ein unangenehmes Kratzen im Hals. Alles Symptome einer COVID-19 Erkrankung.
„Mein Gott, ich werde doch nicht etwa…“ ging es mir durch den Kopf.
Aber nein, das ist doch unmöglich, meinte mein Mann. Wir waren beide so vorsichtig und haben immer den nötigen Abstand gehalten. Nach zwei Stunden kam dann der – glücklicherweise – negative Befund. Der Kur stand nichts mehr im Wege.

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