Marillenknödel

Ich gebe hier die einfache Menge an.
Für vier Personen ist es aber besser die doppelte Masse zu machen.

Zutaten

350 g Topfen (20% Fett)
70 g Butter zimmerwarm
70 g Grieß
70 g Mehl
1 Ei
8 Marillen
50 g Marzipan
1 Msp Salz

Zum Wälzen
5o g Butter
50 g Semmelbrösel

Für das Kochwasser
1/2 Teelöffel Salz
1 P. Vanillezucker
1 Schuss Rum

Zum Beträufeln
50 g braune Butter


Zubereitung

Ich mixe Butter und Dotter schaumig, gebe den Grieß, Salz und dann das ungeschlagene Eiklar dazu. In diesen Teig rühre ich nun abwechselnd Topfen und Mehl unter bis keine Topfenbröckerln mehr zu sehen sind. Den Teig wickle ich in eine Plastikfolie und lasse ihn im Kühlschrank eine Stunde rasten.
In der Zwischenzeit teile ich das Marzipan in 8 Stücke, aus denen ich kleine Kugeln forme.
Für die Butterbrösel lasse ich die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und röste die Bröseln unter ständigem!! Rühren goldbraun.

Dann schneide ich die Marillen zur Hälfte ein, entkerne sie vorsichtig, fülle sie mit den Marzipankugeln und drücke sie wieder fest zusammen.
Aus dem Teig forme ich eine etwa 6 cm dicke Rolle, die ich in 8 Stücke teile. Die Stücke drücke ich flach, lege die Marillen darauf und forme mit feuchten Händen Knödel. Ich achte darauf, dass keine Lücke offen bleibt, denn die würde den Knödel beim Kochen zum Platzen bringen.
In einem großen Topf koche ich Wasser, das ich mit Salz, Vanillezucker und Rum aromatisiere. Die Knödel lege ich vorsichtig in das kochende Wasser, und lasse sie etwa 10 Minuten leicht köcheln. Sie schwimmen dann an der Oberfläche.
Die fertigen Knödel hebe ich mit einer Schöpflkelle aus dem Wasser, wälze sie in den heißen Butterbröseln und bestreue sie mit Staubzucker.
Zuletzt beträufle ich die Knödel am Teller noch mit brauner Butter – ist ein kulinarisches Muss.

Tipp: Marillenknödel für den Winter
Ich friere auf einem Brett, das ich mit Plastikfolie überziehe (damit die Marillen nicht anfrieren) mit Marzipan gefüllte Marillen ein. Sind sie fest, kann man sie vakuumieren und sofort wieder einfrieren. So kann ich meinen Lieben auch im Winter herrliche Marillenknödel servieren.