Maiwipferl-Sirup

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Die jungen Triebe, die die Tannen und Fichten im Mai entwickeln, nennt man in Österreich Maiwipferln.
Die Kombination der Inhaltsstoffe – wie ätherische Öle, Enzyme oder Vitamin C – wirkt schleimlösend und antiseptisch. Daher kann man daraus einen wunderbaren Hustensirup bereiten.

 

Achtung: Ich “ernte” meinen Tannenbaum regelmäßig, aber bewusst schonend. Damit er weiter wachsen kann, lasse ich immer den Mitteltrieb und die beiden rechts und links davon stehen. Damit enstehen drei neue Äste, die im nächsten Jahr wieder Triebe bilden.
Die markierten Triebe ernte ich.

Zutaten

500 g Honig
200 g – 250 g Maiwipferl (Tannen- und Fichtentriebe)

Zubereitung

Ich schichte abwechselnd Wipferln und Honig in ein gut verschließbares Glas und bedecke die Triebe zuletzt mit Honig. Das Glas lasse ich in der Küche stehen und drehe es täglich um, damit der Honig die Tannentriebe gut auslaugen kann. Aus den hellgrünen Nadeln tritt mit der Zeit ein dunkler, braun-grüner Sirup aus, den ich nach etwa drei Wochen abseihe und im Kühlschrank bis zum Winter kühl stehen lasse.

TIPP: Der Sirup schmeckt nicht nur pur, man kann ihn auch im heißen Hustentee trinken.