Kaspressknödel

Kaspressknödel

Recipe by Renate Kaufmann, Photo by Kathi Kutschera

Zutaten

  • 250 g Weißbrot frisch

  • 2 Eier

  • 1/8 l Milch

  • 150 g Bergkäse gerieben

  • 50 g Erdäpfel, gekocht, geschält und gepresst

  • 50 g Butter

  • 1 große Zwiebel

  • Schnittlauch

  • Salz

  • Pfeffer

  • 3 El Semmelbröseln

  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung

  • Die in kleine Würfel geschnittene Zwiebel lasse ich in der heißen Butter glasig werden – keinesfalls bräunen. Dann gieße ich die Milch dazu, damit sie warm wird.
  • In der Zwischenzeit schneide ich den Käse in winzigkleine Würfel (wenn du es eilig hast, kannst du ihn auch reiben) und schneide das Weißbrot in zentimetergroße Würfel.
  • In die Pfanne mit der Zwiebel-Milchmischung gebe ich die Semmelwürfel und lasse die Masse ein wenig überkühlen.
  • In einer großen Schüssel mische ich die Eier, den Käse, die gekochten und gepressten Erdäpfel, Salz (ca. 1/2 Kl), Pfeffer und den geschnittenen Schnittlauch und gebe die eingeweichten und abgekühlten Semmelwürfel dazu. Ich rühre mit der Hand zwei-, dreimal um, sodass eine kompakte Masse ensteht, die ich nun mindestens 20 Minuten zugedeckt stehen lasse.
  • Danach rühre ich die Kaspressknödelmasse noch einmal um,  steche mit einem Esslöffel gleich große Ballen aus, die ich mit nassen Händen zu etwa 10 kleinen (ich mag keine riesige Suppeneinlage) Knödeln presse, die ich dann flach zusammendrücke.
    Die nun entstandenen Laibchen wälze ich in Semmelbröseln und achte darauf, dass sie keine Risse haben.
  • Ich backe sie ganz langsam in heißem Öl goldbraun heraus (3-5 Minuten auf jeder Seite). Auf einem Blatt Küchenrolle lasse ich sie abtropfen – und schon sind sie servierbereit.

Omas Tipp

  • TIPP 1:  Da ich aus dem Ennstal den würzigen “Steirerkas” (in Tirol “Graukas”) kenne, ersetzte ich gerne 50g Bergkäse durch den schärferen Steirerkas. Deiner Experimentierfreude sind da keine Grenzen gesetzt – nur würzig sollte der Käse sein.
  • TIPP 2: Die Kaspressknödel eignen sich auch besonders gut als Suppeneinlage, wenn die Zeit knapp ist. Ich habe immer welche eingefroren und gebe die tiefgekühlten Knöderln einfach in die kochende Suppe. Weil ich ja eher kleine Laibchen mache, tauen sie sofort auf und sind schnell für hungrige Mäuler verfügbar.